Grußworte anlässlich des 50-jährigen Bestehens
Grußwort des 1. Bürgermeister Manfred Fischer
Der Kegelclub „Blau-Weiß”
besteht nunmehr seit 50 Jahren.
-Ein halbes Jahrhundert-
was ist das doch für ein langer Zeitraum, was hat sich in dieser Zeit
alles verändert.
Und doch scheint, die Zeit
ist viel zu schnell vergangen.
So ist ein Jubiläum
auch ein guter Anlass, zurückzublicken, Bilanz zu ziehen und Höhen und Tiefen,
die ein Vereinsleben mit sich bringen, an sich vorbeiziehen zu lassen.
In diesen Jahren wurde so
manche große sportliche Leistung erzielt und schöne Siege gefeiert. Wieviel
Idealismus und persönliche Opfer, aber ganz besonders ein ausgeprägter
Kameradschaftsgeist gehören dazu, um eine Gemeinschaft aufrecht zu erhalten.
Ich beglückwünsche den Kegelclub „Blau-Weiß“ zu seinem Jubiläum. Den Keglern wünsche ich für die Zukunft viel sportlichen Erfolg und ein blühendes Vereinsleben.
Dem
Gelingen des Jubiläums gilt mein herzliches
”GUT HOLZ”
Fischer
(1. Bürgermeister)
Grußwort des Vorsitzenden des Vereins Langenzenner Sportkegler
Der Verein Langenzenner Sportkegler e.V. entbietet seinem Kegelclub "Blau-Weiß" zum 50-jährigen Jubiläum die herzlichsten Glückwünsche.
Mit Stolz dürfen die Mitglieder dieses Klubs auf das vergangene halbe Jahrhundert zurückblicken. Ist es ihnen doch gelungen, aus bestimmt nicht leichten Anfängen heraus, den Klub zu einem festen Bestandteil des Vereins Langenzenner Sportkegler zu machen. Dies hat sich auch beim Bau unserer Kegelsportanlage gezeigt. „Blau-Weiß" hat immer zu diesem Projekt gestanden und viele Mitglieder haben in uneigennütziger Weise dazu beigetragen, dieses Bauvorhaben zu verwirklichen. Im Namen des Vereins Langenzenner Sportkegler darf ich allen hierfür herzlichst danken.
Dank und Anerkennung gebührt auch den Mitgliedern, die sich in diesen 50 Jahren zum Wohle des Klubs zur Verfügung gestellt haben. So etwas ist gerade in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich.
Viele Siege wurden in den vergangenen 50 Jahren errungen, aber auch Niederlagen mussten eingesteckt werden, doch haben diese „Blau-Weiß" nur enger zusammen-geschweißt. Trotz aller sportlichen Leistungen und Zielsetzungen nahmen die Kameradschaft und Geselligkeit immer einen hohen Stellenwert ein, was nicht hoch genug bewertet werden kann.
Ich wünsche dem Kegelclub „Blau-Weiß", der sich nicht nur in unserem Verein einen ausge- zeichneten Ruf erworben hat, für die weitere Zukunft alles Gute, immer viel Holz und vor allem der Jubiläumsveranstaltung einen harmonischen Verlauf.
Mit Sportgruß "Gut Holz"
Klaus Stinzendörfer
Vorsitzender des Vereins Langenzenner Sportkegler e.V.
Grußwort des 1. Vorsitzenden KC-Blau-Weiß - Dietmar Appel
Ein halbes Jahrhundert sind wir jetzt dem Kegelsport treu.
Ob unter dem Namen TSV oder nun seit einigen Jahren Blau-Weiß Kegler, schieben wir keineswegs die berühmte ruhige Kugel, sondern engagieren uns aktiv und leistungsorientiert.
Kegler sind nicht nur sportliche Menschen, sondern lieben auch die Geselligkeit. Nach diesem Motto verfahren wir nun schon seit 50 Jahren.
Daher möchte ich mich hier bei all den engagierten Mitgliedern bedanken, die es ermöglichten, unser Klubleben über diesen beachtlichen Zeitraum so erfolgreich und harmonisch zu gestalten.
Ich wünsche daher unserem Klub für die weitere Zukunft viel „Gut Holz", Zusammenhalt und eine gesunde Weiterentwicklung.
Dietmar Appel
1. Vorsitzender KC Blau-Weiß
Chronik 2000 – Blau-Weiß Kegler
Ein Rückblick über 50 Jahre Sportkegeln
1950
Im Januar 1950 trafen sich jeden Montag in der Kegelbahn der Gaststätte Grau Mitglieder des Turn – und Sportvereins Langenzenn, zum großen Teil Fußballspieler. Es handelte sich natürlich hierbei nicht um Sportkegler im heutigen Sinne, sondern nur um Leute, die einen „sportlichen Ausgleich" für den arbeitsreichen Alltag suchten. Insbesondere war hier natürlich auch die besondere Freude für das gesellschaftliche Kegeln ausschlaggebend. Die Namen dieser Runde waren : Georg Ensner, Georg Trautmann, Anna Trautmann, Helmut Scholz, Erwin Tiefel, Lobi Salzer, Leo Hofmann, Paul Meier, Hans Feder, Hans Baumgärtner und Rudi Ebenhöh.
1952
Im November wir der Verein Langenzenner Sportkegler gegründet. Die TSV Kegler werden ein Sportkegelklub. Unter anderem sind noch Frankonia, Cinna, und Schwarz Weiß am Start.
1953
Der erste große Erfolg der TSV-Kegler. Sie gewinnen den Rangau –Wanderpreis im Kampf gegen 23 andere Mannschaften mit 954 Holz.
Die Aufstellung war wie folgt : Georg Ensner, Georg Benkert, Rudi Ebenhöh, Erwin Tiefel und Georg Trautmann.
Einige TSV-Kegler nehmen 1953 an den Bayerischen Meisterschaften der Vereinsmannschaften in Augsburg teil. Die Namen : Georg Benkert, Erwin Tiefel, Lobi Salzer, Georg Ensner und Georg Trautmann
1954
Im Januar werden die TSV-Kegler nun auch in einer TSV-Sportverein-Hauptversammlung „erwähnt". Die Leistungen im Rangaupokal werden hervorgehoben.
Neue Mitglieder :
Walter Seichter und Georg Härtfelder
1955
Am 2. Juni wird die 2- Bahnenanlage in der Gaststätte Benkert eingeweiht. Auch die TSV-Kegler kegeln von nun an auf dieser Anlage.
Neue Mitglieder :
Rudi Ullrich und Georg Peter
1956
Die TSV-Kegler nehmen an unterschiedlichen Pokalturnieren teil.
U.a. nehmen sie am Kirchweihkegeln in Fürth beim Sportkegelklub „Wenn" mit einer 5er und zwei 3er-Mannschaften teil.
Neue Mitglieder :
Hans Sörgel und Walter Knies
1957
An Hans Heindel (1. Vereinssportwart) ergehen die Meldungen der TSV-Kegler für die Vereinsmannschaftsmeisterschaften :
1. Mannschaft: Georg Benkert
Walter Seichter
Leo Assel
Hans Feder
Hans Sörgel
2. Mannschaft: Walter Knies
Rudi Ebenhöh
Georg Härtfelder
Leo Hofmann
Georg Trautmann
3. Mannschaft: Rudi Ullrich
Helmut Bruder
Werner Trautmann
Oswald Seichter
Helmut Benkert
Georg Peter
1958
Wir nehmen an vielen Pokalturnieren teil: Pokalturnier des Kegelclub Alt-Rothenburg, Rangaupokalturnier in Cadolzburg, Kirchweihkegeln in Fürth, 4. Pokalturnier des VLSK.
Neue Mitglieder :
Hermann Leier
1959
Wir Kegler sind sehr vielseitig. Daher nehmen wir auch an den "Allround-Wettkämpfen" der Langenzenner Vereine teil.
Folgende Disziplinen mussten wir meistern:
Kegeln
Weitsprung
Kugelstoßen
Schießen
Quiz (Sport, Erdkunde, Zeitgeschehen, Staatskunde, Geschichte,
Musik)
Wieder nehmen wir an verschiedenen Pokalturnieren teil.
Neue Mitglieder :
Werner Glumm
1960
Einige TSV-Kegler bestreiten einen „Kirchweihwettkampf" der Langenzenner Vereine. Hier mußten unsere Kegler in den Disziplinen „Schießen, Leichtathletik, Radfahren und Kegeln" antreten. Manch einer konnte hierbei nicht besonders überzeugen.
Neue Mitglieder :
Gerhard Hertlein
Walter Seichter und Rudi Ebenhöh werden mit der Vereinsmannschaft
2. Bayrischer Meister in München und starten dann bei den deutschen Meisterschaften in Köln.
Die TSV-Kegler gewinnen im Jahre 1960 den Wanderpreis der Stadt Rothenburg vor den Keglern aus Ansbach mit folgender Aufstellung :
Georg Härtfelder, Rudi Ebenhöh, Walter Seichter, Walter Knies
1961-1964
Hierüber liegen uns leider keine Daten mehr vor
Neue Mitglieder 1961 :
Robert Reimann, Hans Rißmann
Neue Mitglieder 1962 :
Paul Hertlein, Alois Schäfer
Neue Mitglieder 1963:
Matthias Wirth
1965
Wir feiern unser 15-jähriges Bestehen. Es findet ein Pokalturnier statt, bei dem unsere 1. Mannschaft als Sieger hervorgeht. Der Festabend mit Siegerehrung findet unter Leitung von Vorstand Rudi Ullrich im Saalbau Grau am 9.10.1965 statt. Unter anderem hält ein absoluter HIT Einzug in unser Keglerliederrepertoire :
Neue Mitglieder :
Adolf Röthlingshöfer
Auch damals wurden schon Chroniken geschrieben ....
1966
Die 1. Mannschaft verpasst knapp den Aufstieg, erringt aber dafür den Wanderpreis der Stadt Windsheim mit 976 Holz.
Auch das Pokalturnier in Steig-Bindlach verlassen wir als Sieger mit 1042 Holz. Gesellschaftlicher Höhepunkt ist ein 3-Tages-Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen.
1967
Es ist vollbracht ! Die 1. Mannschaft wird Meister im Kreis 8.
Im Kampf um den Aufstieg belegt sie von 8 Mannschaften den 3. Platz der zum Aufstieg berechtigt.
1968
Unsere 2. Mannschaft wird mit 30:2 Punkten Meister in ihrer Klasse.
Bei den mittelfränkischen Meisterschaften belegt sie den 5. Platz.
Wieder findet ein 3-Tages-Ausflug, diesmal nach Mayrhofen, statt.
1969
Unsere 2. Mannschaft wird wieder Meister mit 34:2 Punkten.
Bei Pokalturnieren in Cadolzburg und Bad Windsheim belegt die 2. Mannschaft 1. und 2. Plätze.
Immer wieder werden TSV-Kegler in der Vereinsmannschaft eingesetzt, hierbei wird 1969 bei den Bayerischen Meisterschaften ein 8. Platz erreicht.
1970
Ein 3-Tages-Ausflug führt uns nach Lenggries.
Durch die Gründung des Sportkegelklubs „Spitze" verlieren wir in diesem Jahr 4 Kegelbrüder, einer davon Stammspieler der 1. Mannschaft.
Neue Mitglieder :
Georg Stieglitz
1971
Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga B.
Die 2. Mannschaft gewinnt das vereinsinterne Pokalturnier der B-Mann-schaften. Die 1. Mannschaft geht als Sieger bei den Turnieren in Bad Windsheim und Burgfarrnbach von der Bahn. In Burgfarrnbach wird Werner Glumm mit 453 Holz bester Einzelkegler.
In Concordia Nürnberg schiebt unsere 1.Mannschaft ein Spitzenergebnis ,was bis dato keine andere Langenzenner Mannschaft geschafft hat.
Walter Knies 437 Holz
Werner Glumm 429 Holz
Walter Seichter 423 Holz
Peter Kurcz 415 Holz
Paul Hertlein 400 Holz Gesamt 2104 Holz
1972
Wir wechseln unsere Heimkegelbahn von der Gaststätte Benkert zum Schützenheim am 11.9.1972.
Gesellschaftlich unternehmen wir einen Wochenend-Ausflug in die fränkische Schweiz.
Neue Mitglieder :
Adolf Mühlbacher, Rolf Richter, Hans-Peter Seichter
1973
Unsere 1. Mannschaft steigt aus der Bezirksliga B ab.
Wir zählen 19 aktive und 7 passive Kegler, 1 Jugend-Kegler und 2 Junioren-Kegler.
Neue Mitglieder
Heinrich Rothgängel, Paul Claus
1974
Unsere 1. Mannschaft steigt aus der Bezirksliga C Süd ab.
Der von den Gebrüder Seichter gestiftete Pokal geht an Walter Seichter, der ihn das 4. Mal außer der Reihe gewinnt.
1975
Anläßlich des 25-jährigen Bestehens findet ein Maitanz mit Tombola in Burggrafenhof statt. Weiterhin veranstalten wir ein Jubiläums-Pokalturnier mit folgenden Siegern :
Spitze 2006 Holz Sieger A-Mannschaften
TSV 1906 Holz Sieger B-Mannschaften
Schwarz-Weiß 1906 Holz Sieger C-Mannschaften
Als Einzelsieger geht hervor
Helmut Gellinger 436 Holz (A-Mannschaften)
Georg Högner 416 Holz (B-Mannschaften)
Max Laurenti 394 Holz (C-Mannschaften)
Weiterhin veranstalten wir einen Festabend im Schützenhein Langenzenn. Großer Organisator des Festabends und der Ersteller der 25-jährigen Chronik ist Vorstand Hermann Leier.
Unsere 2. Mannschaft wird Erster in der Kreisklasse 8, kann aber leider wegen der abgestiegenen 1. Mannschaft nicht aufsteigen.
Neue Mitglieder :
Peter Schmitt
1976
Unser Monatsbeitrag erhöht sich von 13 auf 15 DM.
Es finden in diesem Jahr etliche Besprechungen wegen
dem Neubau von Kegelbahnen im Hallenbad statt. Die Leidtragenden sind hierbei
unser Vorstand Hermann Leier, Kassier Walter Knies und erster Sportwart Rudi
Ullrich.
Erstmals startet der TSV mit 4 Mannschaften in die Punkterunde. Das
Durchschnittsalter beträgt 38 Jahre, mittlerweile sind wir 24 aktive
Mitglieder. Am Himmelfahrt führt uns ein Ausflug nach Hausen im Taunus.
Unsere 1. Mannschaft gewinnt den Vereinspokal, die 2. Mannschaft wird in ihrer Gruppe wieder Erster kann aber wiederum nicht aufsteigen.
1977
Wir wechseln vom Schützenheim auf die neuen Bahnen im Hallenbad. Unser Vorstand Rolf Richter organisiert am Himmelfahrt einen „Erlebnisausflug mit „Aufgabenlösen" nach Hausen im Taunus.
Neue Mitglieder :
Hermann Müller und Wolfgang Schickel.
1978
Unser diesjähriger Himmelfahrtsausflug führt uns nach Blaibach im Bayrischen Wald.
Unsere 2. Mannschaft gewinnt den Vereinspokal. Beim Pokal des 25-jährigen Bestehens des VLSK belegt unsere 3. Mannschaft den 1. Platz.
Der 1. Mannschaft gelingt der lang ersehnte Aufstieg in die Bezirksliga B-Süd.
Neue Mitglieder :
Werner Glumm (wieder eingetreten) und Heinz Knies.
1979
Himmelfahrt nach Rinnen in Tirol.
Unsere 2. Mannschaft wird wieder mal Erster in ihrer Gruppe. Diesmal klappt der Aufstieg in die Kreisklasse Ansbach-Langenzenn (noch mit 5er-Mannschaft)
Neue Mitglieder :
Klaus Fleischmann
1980
Wir wählen einen neuen Vorstand : Heiner Rothgängel.
Himmelfahrt führt uns wieder nach Rinnen in Tirol.
Unsere 4. Mannschaft wird wegen 2 mal nicht Antretens mit 0:0 Punkte bestraft.
Die Jugend frischt nun unseren Klub auf :
Neue Mitglieder :
Horst Seichter, Roland Rißmann, Michael Mayer und Jürgen Schäfer.
1981
Sportwart ist Peter Schmitt.
Unser alljährliche Himmelfahrtsausflug geht nach Miltach im Bayerischen Wald.
Unsere 2. – 4. Mannschaft treten das erste Mal mit 6er Mannschaften an.
Die 3. Mannschaft belegt den 1. Platz bei dem Pokal-Turnier anläßlich des 25- jährigen Bestehens von Harmonie.
Neue Mitglieder :
Dietmar Appel
1982
Unser Klub baut sich ein eigenes Zelt.
Neuer Kassier ist nun Hermann Müller. Walter Knies war bis dato 20 Jahre Kassier. Himmelfahrt führt uns zum Chiemsee.
Die 3. Mannschaft schafft den Aufstieg in die Kreisklasse 8A
Neue Mitglieder :
Jürgen Glumm.
1983
Hausen im Taunus ist unser Ausflugsziel.
Ein rabenschwarzes Jahr aus sportlicher Sicht : Mannschaft 1-3 steigen ab, die 4. Mannschaft müßte nach Punkten absteigen, hat aber Glück, da sie sich sowieso in der untersten Klasse befindet. Einziger Lichtblick :
Walter Seichter kegelt ein bis dato sensationelles Ergebnis von 477 Holz in Ansbach.
Die 2. Mannschaft belegt den 1. Platz beim Jubiläumspokalturnier in Markt-Erlbach.
Neue Mitglieder :
Josef Ament
1984
Wir können uns nicht für die Wahl eines bestimmten Vorstands entscheiden. Einen Monat später nach der Hauptversammlung übernimmt Hans-Peter Seichter die Vorstandschaft.
Himmelfahrt führt uns nach Ofterschwang.
Werner Glumm feiert seine 25-jährige Mitgliedschaft.
Aus Personalgründen melden wir keine 4. Mannschaft.
Neue Mitglieder :
Bernhard Schäfer und Heiner Fleichaus.
1985
Aitern in Schwarzwald ist nun unser Ausflugsziel.
Gerhard Hertlein feiert seine 25-jährige Mitgliedschaft.
Aus Personalgründen melden wir wieder keine 4. Mannschaft.
Unser 2. und 3. Mannschaft gewinnen den Vereinspokal.
Neue Mitglieder :
Jürgen Schäfer (erneut), Bernhard Weinländer und Harald Muhrer.
1986
Unser Beitrag erhöht sich von 17 auf 18 DM.
Gasthof Simmelwirt in Niederau-Wildschönau begrüßt uns zu unserem Himmelfahrt-Ausflug.
Hans Rißmann feiert seine 25-jährige Mitgliedschaft.
Wir treten wieder mit 4 Mannschaften in der Punkterunde an. Prompt steigt unsere 4. Mannschaft in die Kreisklasse 8B auf. Die 3. Mannschaft schafft ebenfalls den Aufstieg in die Kreisklasse Fürth / Langenzenn D. TSV 1 und 3 gewinnen wieder den Vereinspokal
1987
Auf Trikots kann nun auch Werbung getragen werden. Unsere erster Werbepartner hierfür ist die Metzgerei Meyer.
Paul Hertlein und Alois Schäfer feiern ihre 25-jährige Mitgliedschaft.
Unsere 3. Mannschaft schafft einen „Durchmarsch". Ihnen gelingt erneut der Aufstieg, nun in die Kreisklasse Fürth/Langenzenn C.
Leider muss die 2. Mannschaft absteigen.
1988
Klaus Fleischmann wird unser neuer Vorstand. Wir nehmen mit 17 Kegler am Festzug zum Musikfest in Langenzenn teil.
Unser Kegler Paul Claus feiert Hochzeit.
Zusätzlich zu unserem alljährlichen Himmelfahrtsausflug (diesesmal nach Zenting im Bayrischen Wald – Pension Neuhhof) organisieren wir eine Weinfahrt nach Weikersheim und Tauberrettersheim.
Ein erfolgreiches Sportjahr geht zu Ende. Der 1. Mannschaft gelingt der lang ersehnte Wiederaufstieg in die Bezirksliga B-Süd. Auch die 2. und die 4. Mannschaft schaffen den Aufstieg (Fürth/Lgz A und D).
1989
Wir kaufen uns einheitliche Trainingsanzüge. Die Einheit dauert nicht lange. Ein turbulenter Abend vergeht am Mittwoch, den 1.3.89 :
18.00 Uhr : Hans-Peter Seichter verteilt neue Anzüge
21.00 Uhr : 2. Mannschaft verliert in Fürth
22.00 Uhr : 1. Mannschaft verliert zu Hause gegen Rothenburg
22.30 Uhr : Peter Schmitt tritt als 1. Sportwart zurück. Neuer Sportwart wird Dietmar Appel
Unsere Bahnen im Hallenbad werden mit neuen Stellautomaten ausgestattet. Die alten Bahnen werden ins Schützenheim verkauft.
Himmelfahrt führt uns nach Abtenau.
Der 3. Mannschaft gelingt der Aufstieg in die Klasse Fürth/Lgz- B.
Die 2. Mannschaft hat Glück und darf wegen eines Zwangsabsteigers in der Klasse verbleiben.
Neue Mitglieder :
Timo Albrecht
1990
Wir feiern unser 40-jähriges Bestehen. Die Feier findet im Hallenbad im Rahmen unserer alljährlichen Jahresabschlußfeier statt.
Am Himmelfahrt fahren wir zum Kirchenwirt nach Leogang.
Im Herbst zieht es uns ins Naturfreundehaus nach Veilbronn.
Unser Durchschnittsalter beträgt nun 42 Jahre.
Unsere 4. Mannschaft muss leider absteigen. Von nun an spielen sie wieder nur zu fünft. Leider steigt auch unsere 1. Mannschaft ab, (wieder zurück in Ansbach/Langenzenn) was einen Aufstieg unserer 2. Mann-schaft verhindert.
TSV 1 und 3 belegen den 1. Platz beim „25-Jährigen" von Fortuna.
Adolf Röthlingshöfer feiert seine 25-jährige Mitgliedschaft.
Neue Mitglieder :
Ralph Rauch
1991
Ein geliebter Sportkamerad von uns verstirbt völlig unerwartet :
Kurt Engl weilt seit März 1991 nicht mehr unter uns.
Roland Rißmann verläßt und in Richtung Harmonie.
Im Mai veranstalten wir ein Freundschaftsspiel mit anschließendem Fest mit einem befreundeten Kegelklub aus Sachsen / Profen in der Scheune am Peußn Hut.
Unser Himmelfahrtsausflug führt uns diesmal nach Neukirchen b. hl. Blut.
Es gilt während der Reise schwierige Aufgaben zu lösen (z.B. was wiegen alle Reisende miteinander).
Im Oktober findet das Rückspiel mit unserem befreundeten Kegelklub aus Profen in Sachsen statt.
Unsere alljährlich herausgespielten Pokale gehen in den Besitz der Sieger über : Timo Albrecht gewinnt den Wamserpokal (385H) und Peter Schmitt den Seichterpokal (403H).
Unsere 1. Mannschaft verliert nach guten Vorrundenauftakt in der Rückrunde 7 Spiele in Serie und muss daher erneut absteigen (Fürth/Lgz. A). Unsere 2. Mannschaft muss daher mitabsteigen.
Auch die 3. Mannschaft trifft das gleiche Los.
1992
Unsere Keglerausfahrt am Himmelfahrt führt uns nach Griesenau in Tirol.
Nach den sportlichen Rückschlägen in der vergangenen Saison trainieren wir „auf Teufel komm raus". Alle Kegler ziehen voll mit. Es macht sich bezahlt. Von 4 Mannschaften steigen 3 Mannschaften auf (1.-3.), die 4. Mannschaft verpaßt nur knapp den Aufstieg.
Neue Mitglieder :
Werner Weghorn
1993
Unser Himmelfahrtausflug führt uns nach Walchsee in Tirol.
Ansonsten erleben wir keine Höhepunkte. 3 unsere Keglerbrüder verlieren ihre Freiheit – sie heiraten : Jürgen Glumm, Michael Mayer, Jürgen Schäfer
Eine neue Bezirksliga (A-Süd, und A-Nord) wird eingeführt. Die Chancen zum erneuten Aufstieg der 1.Mannschaft sind gut (bis zu 3 Mannschaften können aufsteigen). Leider können wir die Gelegenheit nicht nutzen und landen nur auf dem 6. Tabellenplatz.
1994
In der Gaststätte im Hallenbad veranstalten wir seit langem wieder mal einen Kappenabend.
Der TSV-Hauptverein wird 100 Jahre alt. Wir nehmen an diversen Veranstaltungen teil. Erste Probleme wegen unserer Klubbezeichnung „TSV" und der gleichzeitigen „Nichtmitgliedschaft" im Hauptverein keimen auf.
Erster Sportwart wird wieder Peter Schmitt.
Timo Albrecht kommt „unter die Haube".
Im Herbst besuchen wir das Naturfreundehaus in Veilbronn.
Unsere 1. Mannschaft wird wieder „Bezirksligist". Mit 29:7 Punkten schafft sie den Aufstieg in die Bezirksliga B-Süd. Die 2. Mannschaft muß leider aufgrund der „gleitenden Abstiegsregel" in die Kreisklasse
Fü./Lgz A absteigen. 2 Klub-Mannschaften in einer Spielklasse sind nicht erlaubt, daher muß auch unsere 3. Mannschaft absteigen. Unsere 4. Mannschaft steigt punktgleich mit Mkt. Erlbach in die Kreisklasse Fü./Lgz.E auf.
Werner Glumm gewinnt die Vereinseinzelmeisterschaften der Senioren A mit 854 Holz.
1995
Unser Himmelfahrtausflug führt uns wieder an den Walchsee in Tirol.
Im Herbst fahren wir ins Naturfreundehaus nach Veilbronn.
Es finden erste Planungen bezüglich eines Kegelbahnneubaus am Hallenbad statt.
Wir feiern die Hochzeit von Horst Seichter und die 40-jährige Mitgliedschaft von Rudi Ullrich und Walter Seichter.
Georg Stieglitz ist nun 25 Jahre dabei.
Unsere 1. Mannschaft erzielt mit 2533 Holz einen Bahnrekord auf den eigenen Bahnen im Hallenbad mit folgender Aufstellung :
Hans-Peter Seichter : 400H
Werner Glumm : 436 H
Michael Mayer : 383 H
Heinz Knies : 415 H
Bernhard Schäfer : 444 H
Timo Albrecht : 455 H
Unsere Senioren dominieren bei den Vereinseinzelmeisterschaften :
1. wird Werner Glumm (1265H) und 2. Walter Knies (1260H)
1996
Das gute Bier in Kloster Weltenburg verleitet uns, unseren Himmelfahrtausflug dort hin zu unternehmen.
Wir veranstalten einen „Keglertag". Bei einer Wanderung rund um Langenzenn gilt es verschieden Fragen zu beantworten.
Nach vielem Hin- und Her mit den Hauptverein TSV beschließen wir unseren Klubnamen zu ändern. Ab sofort heißen wir :
KC Blau Weiss
Diese Namenänderung bewirkt nachhaltig ein positives Kameradschaftsbewußtsein. Die Vergangenheit wird über Bord geworfen. Wir besorgen uns neue Trikots und Trainingsanzüge. Unser Outfit erstrahlt in neuem „Blau-Weiß". Für unsere neuen Sponsoren „Dagmar Pfänder", „Sport Heimerl", „Sanitärteam", „Metzgerei Meyer" veranstalten wir einen Sponsorenabend.
Hans-Peter Seichter eröffnet den ersten Blau-Weiß „Fan-Artikel-Shop" -J .
Walter Knies feiert seine 40-jährige Mitgliedschaft im Klub, Hans-Peter Seichter blickt auf 25 Jahre zurück.
Unsere 1. Mannschaft entgeht mit Glück dem Abstieg. Grund ist die Einführung von 12 Mannschaften in den Bezirksligen. Aus personellen Gründen müssen wir leider die 4. Mannschaft von der D in die E-Klasse zurückmelden.
Neue Mitglieder :
Jochen Gsänger
1997
Es wird beschlossen, eine neue 4-Bahnen-Anlage am Hallenbad zu errichten. Bauträger und Eigentümer ist der Verein Langenzenner Sportkegler. Wir tragen die Entscheidung mit, und unterstützen „tatkräftig" beim Bau der neuen Anlage (durch Arbeitsleistung und Darlehen). Der Umzug vom Keller in die „neuen Hallen" ist nur noch eine Frage des Geldes.
Aufgrund der damit verbundenen Mehrkosten beschließen wir, den Beitrag von 20.-DM auf 30.- DM zu erhöhen (was einige Diskussions-runden bedurfte).
Der alljährliche Himmelfahrtausflug geht diesmal nach Wertheim am Main.
Unser „Waddle" Werner Weghorn wird brav. Er heiratet am 09.08.1997.
Im September findet die Grundsteinlegung der neuen Kegelbahnanlage am Hallenbad statt.
Unser selbst gebautes Zelt wird von unseren Senioren „restauriert".
Es ist nun schöner und größer.
Adolf Mühlbacher und Rolf Richter feiern ihre 25-jährige Mitgliedschaft.
1998
Seit langer Zeit findet kein Himmelfahrtausflug mehr statt. Stattdessen verbringen wir im Oktober ein vergnügtes Wochenende im Naturfreundehaus Treuchtlingen.
Wir spielen die letzte Saison auf den alten Bahnen im Hallenbad.
Unsere 1. Mannschaft ist verdammt gut drauf : Ergebnisse wie 2560H, 2530 H, 2522H sind an der Tagesordnung. Wir schaffen daher verdient den Aufstieg in die Bezirksliga A-Nord. Die 2. Mannschaft spielt im „Sog" der 1. Mannschaft ähnlich gute Ergebnisse und steigt ebenfalls auf (in die Kreis -Klasse Fürth).
Im Juli findet die Einweihung der neuen 4-Bahnen-Anlage am Hallenbad statt. Ab sofort verbringen wir die Kegelabende auf der neuen „wunderschönen" eigenen Kegelanlage.
Die neue Anlage ist mit der Technik der Firma „Funk" ausgestattet. Im Schnitt steigen die Leistungen um ca. 20 Holz.
Heiner Rothgängel feiert seine 25-jährige Mitgliedschaft.
Neue Mitglieder :
Tobias Stummer
1999
Unser Keglerwochende findet diesmal im Naturfreundehaus in Zeil am Main statt.
Es finden erste Gespräche bezüglich unserer 50-Jahr-Feier statt.
Unser erstes Sportjahr auf den neuen Kegelbahnen. Es werden „Super"-Ergebnisse erzielt :
1. Mannschaft : 2656H, 2623H, 2556H, 2553H
2. Mannschaft : 2612H, 2557H, 2516H, 2509H
3. Mannschaft : 2526H, 2497H, 2468H, 2437H
Gute Einzelergebnisse : Jürgen Glumm 465 Holz, Jürgen Schäfer 479 Holz, Peter Schmitt 460 Holz, Timo Albrecht 465 Holz, Georg Stieglitz 463 Holz (mit Lochkugel !), Klaus Fleischmann 468 Holz.
Leider treffen auch die Gegner sehr viel auf den neuen Bahnen, so daß diese Ergebnisse wieder etwas relativiert werden. Mannschaft 1 bis 3 sichert daher nur den Klassenerhalt, die 4. Mannschaft schafft unerwartet den Aufstieg in die D-Klasse.
Neue Mitglieder :
Harald Volkert
2000
Unser diesjähriges Keglerwochende führt uns ins Naturfreundehaus nach Staffelstein.
Die Vorbereitungen für unser Jubiläum laufen auf Hochtouren.
Es findet ein internes Pokalturnier statt.
Es wird auf größere „öffentliche" Feierlichkeiten verzichtet, stattdessen übergeben wir dem Verein eine Spende für die Anschaffung von Sportgeräten für den im Bau befindlichen Gymnastikraum in Höhe von 2000.-DM.
Im Rahmen unserer Jahresabschlußfeier feiern wir mit unseren Mitgliedern und Sponsoren unser 50-jähriges Bestehen.
Gerhard Hertlein feiert seine 40-jährige Mitgliedschaft im Klub, Peter Schmitt ist 25 Jahre bei BlauWeiß. Beide werden im Rahmen der 50-Jahr-Feier geehrt.
Wir zählen nun 31 aktive, 5 passive , 4 fördernde Mitglieder sowie
1 Jugendmitglied.
Unser Altersdurchschnitt beträgt bei den aktiven Mitgliedern derzeit 49 Jahre.
Neue Mitglieder :
Helmut Gellinger und Hans-Dieter Kern.
- Chronik Ende -
Chronik nach Vorlage von Herrmann Leier und Klaus Fleischmann,
ergänzt von Dietmar Appel und Josef Ament.
Nachwort :
Die Chronik wurde von uns nach besten Wissen und Gewissen erstellt.
Sollte sich dennoch der ein oder andere Fehler eingeschlichen haben,
so bitten wir dies zu entschuldigen.
---- Fortsetzung folgt ---